Muzeum Beskidzkie
Das Beskidenmuseum A. Podżorski in Wisła befindet sich in einem Gebäude der ehemaligen Schenke aus dem Jahr 1794, die im Zentrum von Wisła liegt. Diese Schenke diente im Wesentlichen als Zufluchtsort für Gläubige, die sich zu Gottesdiensten aus entfernten Weilern versammelten, sowie für Kinder, die die evangelische Schule besuchten.
Der Gründer der Einrichtung war Andrzej Podżorski – Leiter der örtlichen Schule, Forscher und Liebhaber der Bergsteigerkultur. Im Jahr 1954 übernahm er den Vorsitz des Museumskomitees, das nach vielen Schwierigkeiten am 22. Juli 1964 die erste ethnografische Ausstellung eröffnete, die eine mehrjährige Arbeit zur Schaffung der damals einzigen Museumseinrichtung im Gebiet der Schlesischen Beskiden abschloss. Die Dauerausstellung des Museums präsentiert die materielle Kultur der Bergbewohner der Schlesischen Beskiden, die mit Lebensbereichen wie der Hirtenwirtschaft, Landwirtschaft, Weberei, Bottichmacherei und Zimmermannskunst verbunden ist. In einem eigenen Raum ist ausschließlich die Tracht der Bergbewohner in ihrer weiblichen und männlichen Variante ausgestellt, unterschieden nach Sommer- und Wintergebrauch. Das Museum besitzt auch viele Beispiele der Volkskunst sowie wertvolle Kunstsammlungen mit zahlreichen Beispielen von Malerei und Grafik. Eine zusätzliche Attraktion seit 2010 ist die neben dem Museum gebaute Holzbau-Enklave, in der man eine Schmiede, die Hütte eines Pächterbauern, eine Hirtenhütte, einen Imkerei-Bienenstand sowie im Sommer einen Kräutergarten besichtigen kann. Besonders reizvoll ist die Schmiede, in der man live die Arbeit des Schmieds kennenlernen kann.
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