In der Luft spürt man, dass sich etwas verändert. Vielleicht sind es die ersten Sonnenstrahlen, die nicht nur scheinen, sondern auch wärmen. Vielleicht ist es der Geruch der Erde, so intensiv nach dem Regen, dass man darin eintauchen möchte. Oder vielleicht sind es einfach die festlichen Kuchen, die im Ofen backen und daran erinnern, dass es schon Zeit für Ostern ist.
Mit diesem Fest ist es ein wenig anders als mit Weihnachten. Statt funkelnder Lichter – frisches Grün. Statt Zimt und Orange – der Duft von Kresse, Meerrettich und Osterkuchen. Alles ist leichter, frühlingshafter, als wolle die Natur uns sagen, dass es Zeit der Wiedergeburt ist, aber nicht nur im religiösen Sinne.
Der Geschmack der Tradition
Jedes Haus hat seine eigenen Osterbräuche. Bei manchen wird die saure Suppe nach dem Rezept der Urgroßmutter gekocht, bei anderen steht das Zuckerlämmchen immer am gleichen Platz auf dem Tisch. Und obwohl wir sagen, dass es nur Symbole sind, können wir uns das Fest ohne sie nicht vorstellen.
Es gibt jedoch eine Sache, die alle Traditionen verbindet – ESSEN. Vielleicht leben wir schneller, vielleicht haben wir im Alltag keine Zeit für hausgemachte Backwaren, aber an Ostern liegt immer noch der Duft des noch warmen Ofens in der Luft, auf dem Tisch steht immer noch die selbstgemachte Pastete, immer noch bemalen wir Eier, wenn auch nur um uns daran zu erinnern, wie es war, als wir Kinder waren.
Etwas anderes, aber Vertrautes
Wenn Sie etwas Neues für den Ostertisch suchen, das gleichzeitig der Tradition nahekommt, probieren Sie Pascha – ein Dessert, das Süße, Samtigkeit und wunderbare Kindheitserinnerungen verbindet.
Rezept für Pascha
- 1 kg fetter Quark,
- 200 g Butter,
- 200 g Puderzucker,
- 4 Eigelb,
- 100 g Trockenfrüchte (Mandeln, Rosinen, kandierte Schalen),
- eine Vanilleschote.
Den Quark zweimal mahlen, die Butter mit Puderzucker und Eigelb cremig schlagen, Vanille hinzufügen. Mit dem Quark vermengen, Trockenfrüchte hinzufügen und in eine mit Mulltuch ausgelegte Form im Kühlschrank stellen. Nach einigen Stunden erreicht die Pascha die perfekte Konsistenz und wird zu einem Dessert, das nicht nur Tradition schmeckt, sondern auch mehr – Ruhe, Zeit, die man mit seinen Lieben verbringen kann, und einen Moment, um einfach am Tisch zu sitzen und den Geschmack dessen zu genießen, was wir haben – das Leben.
Vielleicht geht es bei Ostern genau darum? Langsamer zu werden, zu spüren, dass das Hier und Jetzt gut genug ist. Dass Tradition manchmal nicht nur das ist, was war, sondern auch das, was wir jetzt auf unsere eigene Weise schaffen.
Kasia